Beratung auf Augenhöhe

PiT – Peer-Beratung im Tandem-Modell

PiT-Peer Beratung im Tandem-Modell

Das Bild ist eine Grafik, in der ein Mann von zwei Personen beraten wird. Der Mann freut sich. Die beiden Personen halten den Daumen hoch. 

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Was ist Peer Beratung?

Was ist Peer Beratung?

Standardsprache

PiT ist eine Abkürzung und steht für:
Peer-Beratung im Tandem-Modell.
Das Wort „Peer“ kommt aus dem englischen und meint: gleichrangig, gleichwertig.

Peer-Beratung bedeutet, dass Menschen mit Beeinträchtigung aus ihrer Lebenserfahrung heraus andere Menschen mit Beeinträchtigungen beraten.

Dabei kommt es nicht so sehr auf die Art der Beeinträchtigung an, sondern darauf, dass man ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Daraus entsteht eine Beratungssituation auf Augenhöhe und von gleich-zu-gleich.

Leichte Sprache

PiT ist eine Abkürzung.
Der lange Name ist: Peer-Beratung im Tandem-Modell.

Was bedeutet das?

Peer ist ein englisches Wort.
Man spricht es so aus: Pier.
Auf Deutsch bedeutet Peer:
2 Menschen sind gleich viel wert und gleich wichtig.

Tandem bedeutet hier:
etwas zusammen machen.

Das Bild zeigt eine Zeichnung. Es zeigt ein Tandem Fahrrad auf dem zwei Personen sitzen.

Was ist das Tandem-Modell?

Was ist das Tandem-Modell?

Standardsprache

Bei der Peer-Beratung im Tandem-Modell arbeitet eine Fachkraft mit Beratungserfahrungen mit dem Peer-Beratenden zusammen (das Tandem).
Dabei gibt der Peer-Beratende vor, worin und wieviel Unterstützung er oder sie braucht.

Leichte Sprache

Und das ist eine Peer-Beratung im Tandem-Modell:
Es gibt 3 Menschen: 

Der Mensch mit Beeinträchtigung, der Hilfe sucht. Wir nennen ihn Rat-Suchender.
Der Peer-Beratende. Er hat auch eine Beeinträchtigung und er will dem Rat-Suchenden helfen.
Der Tandem Partner. Er unterstützt den Peer-Beratenden.

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Wie funktioniert PiT?

Wie funktioniert PiT?

Das Bild zeigt eine gemalte Schulklasse. Es sitzen vier Personen in der Klasse, die alle auf die Tafel zum Lehrer schauen. Die Stimmung ist gut.

Standardsprache

Menschen, die eine Beeinträchtigung haben und sich zum Peer-Beratenden ausbilden lassen möchten, nehmen an einer Schulung teil. In dieser Schulung werden die Peer-Beratenden auf die Beratungstätigkeit sowie auf die Tätigkeitsfelder Information und Begleitung vorbereitet und die Rollen gemeinsam mit dem Tandem-Partner erarbeitet. Peer-Beratende können somit zum Beispiel auch Informationsveranstaltungen oder Gruppenangebote durchführen.
Anschließend wird diese Beratungsmethode in den Einrichtungen und Diensten angeboten. Das Gespräch mit dem Ratsuchenden führt der Peer-Beratende, der Tandem-Partner unterstützt im Bedarfsfall bei der Beratungstätigkeit selbst oder auch bei der Koordination von Aufgaben, die neben der Beratung zu erledigen sind.

Die „Peer-Beratung im Tandem-Modell“ wird als eine sinnvolle Ergänzung zu dem bestehenden Beratungsangebot sowie als Stärkung des Empowerments und der Selbsthilfe betrachtet.

Leichte Sprache

Vielleicht hat ein Mensch eine Beeinträchtigung.
Und vielleicht möchte dieser Mensch
eine Ausbildung zum Peer-Beratenden machen.
Peer-Beratender heißt:
Der Mensch möchte anderen Menschen mit einer Beeinträchtigung helfen. 

Dann lernt der Mensch:
So kann ich Rat-Suchende mit einer Beeinträchtigung beraten.
Und so kann mein Tandem-Partner mich unterstützen.
Der Tandem-Partner ist der Partner von dem Peer-Beratenden.

Nach der Ausbildung bieten die Partner PiT an.
Rat-Suchende können dann sagen:
Ich möchte eine normale Hilfe bekommen.
Oder:
Ich möchte Hilfe von einem Peer-Beratenden
und von seinem Tandem-Partner bekommen.
Der Peer-Beratende führt dann das Gespräch.

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Wie werde ich Peer-Beratender?

Wie werde ich Peer-Berater?

Das Bild zeigt ein gezeichneten Beratungsraum. Eine Frau und ein Mann sitzen sich gegenüber an einem Tisch. Die Frau berät den Mann. Beide sehen zufrieden aus.

 

Standardsprache

Die Schulung wurde anfangs nur in den Einrichtungen und Diensten der elf Projektpartner durchgeführt. Seit 2022 bieten wir aber auch für weitere interessierte Institutionen verschiedene Veranstaltungen an. Nähere Informationen finden Sie weiter unten.

Menschen, die eine Beeinträchtigung haben und sich zum Peer-Beratenden ausbilden lassen möchten, nehmen zunächst an einer elftägigen Schulung teil.

Die Schulung dient der Persönlichkeitsentwicklung sowie dem Wissenszuwachs von Beratungskompetenzen und Sachthemen, die in der Beratung relevant sein können. Nach den elf Schulungstagen können sie als Peer-Berateende in den PiT-Tätigkeitsfeldern Beraten, Infomieren und Begleiten aktiv werden.

Leichte Sprache

Haben Sie eine Beeinträchtigung?
Und möchten Sie eine Ausbildung zum Peer-Beratenden machen?
11 Partner von der Caritas bieten die Ausbildung an.
Die Ausbildung findet in den Häusern von den 11 Partnern statt.

2022 wird die Ausbildung auch in anderen Häusern angeboten. Melden Sie sich gerne bei uns.

Die Ausbildung dauert 11 Tage.
In der Ausbildung lernen Sie:
– Das muss ein Peer-Beratender machen.
– Das muss ein Peer-Beratender
über die Beratung von Rat-Suchenden wissen.
– Viele andere Dinge für die Beratung.

Die Ausbildung zum Peer-Beratenden hat 6 Teile.
Die Teile heißen Module.
Das sind die 6 Module für die Ausbildung zum Peer-Beratenden:

Die Schulungsinhalte bauen aufeinander auf und bestehen aus folgenden Modulen

Die Schulungs­inhalte bauen aufeinander auf und bestehen aus folgenden Modulen:

Einführung

Was ist Peer-Beratung?
Wer braucht Peer-Beratung?
Welche Unterstützung brauchen Rat-Suchende
von dem Peer-Beratenden?
Zum Beispiel: Wenn sie selbstständig leben möchten?

Teilhabe

Was ist Teilhabe?
Welche Unterstüzung brauchen Rat-Suchende vom Peer-Beratenden? Zum Beispiel: Wenn sie an dem Leben von der Gesellschaft Teilhaben wollen?

Kommunikation

Wie kann ich ein gutes Gespräch mit anderen Menschen führen?

Rolle und Techniken

Was sind Rollen und Techniken eines Beratenden? Das heißt zum Beispiel: Was muss ich als Peer-Beratender machen? Und wie mache ich es am Besten?

Tandem-Modell

Tandem-Modell und der Umgang mit der Beeinträchtigung und Nicht-Beeinträchtigung. Das heißt zum Beispiel: So funktioniert PiT. Wenn eine andere Person eine Beeinträchtigung hat: Darauf muss ich achten. 

Beratung

Welche Themen können auf die Peer-Beratenden zukommen? Was sollten sie über diese Themen wissen?

Standardsprache

Die Beratungsfachkräfte, die als Tandem-Partner unterstützen werden, nehmen ab dem Modul 5 an der Schulung teil. Dies dient der Rollenklärung zwischen Peer-Beratendem und Tandem.

Nach Abschluss der Schulung haben die Teilnehmenden den ersten Teil der Schulung abgeschlossen und erhalten eine Bescheinigung, sie dürfen Beratungen mit dem Tandem durchführen. Dabei sind die Intensität und die Dauer des Unterstützungsbedarfes durch das Tandem immer vom Peer-Beratenden zu steuern. Die ersten Beratungen werden jedoch gemeinsam mit dem Tandem gehalten, damit sich der Peer-Beratende sicher fühlt. Erst nach Abschluss dieses zweiten Teils erhalten die Peer-Beratenden ihr Zertifikat.

Nach Modul 6 bekommen alle Teilnehmer eine Bescheinigung.
Die Bescheinigung bedeutet:
Peer-Beratende und Tandem-Partner dürfen jetzt zusammen andere Menschen beraten.
Der Peer-Beratende macht nun noch einen 2. Teil von der Ausbildung.

Das heißt:
Er macht seine ersten Beratungen und übt, Menschen zu beraten. Deshalb ist der Tandem-Partner bei den ersten Beratungen dabei.
Der Tandem-Partner kann dem Peer-Beratenden bei der Beratung helfen.

Der Peer-Beratende bestimmt:
So lange dauern unsere Beratungen.
So viel Hilfe brauche ich vom Tandem-Partner.

Irgendwann merkt der Peer-Beratende:
Jetzt kann ich andere Menschen sicher beraten.
Dann bekommt er ein Zertifikat.
Das Zertifikat bedeutet:
Auch der 2. Teil der Ausbildung ist fertig
und er ist jetzt ein Peer-Beratender.

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Wie können wir bei PiT mitmachen?

Wie können wir bei PiT mitmachen?

Standardsprache

„Peer-Beratung im Tandem-Modell“ ist ein Projekt der Caritas in den Erzbistümern Paderborn und Köln und wird von der Aktion Mensch Stiftung gefördert. Das Projekt wurde daher zunächst nur in den Einrichtungen und Diensten der teilnehmenden Projektpartner angeboten.

Seit 2022 öffnen wir das Projekt für weitere interessierte Institutionen und stellen Ihnen gerne das Schulungskonzept der „Peer-Beratung im Tandem-Modell“ vor.

Nehmen Sie hierfür zunächst an einer unserer digitalen Informationsveranstaltungen teil und lernen Sie das Projekt sowie die Multiplikatoren-Schulung für Fachkräfte kennen.

Nähere Informationen finden Sie unter Termine. Gerne können Sie auch unseren Projektflyer an weitere interessierte Personen weiterleiten.

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne persönlich an uns oder senden Sie uns Ihre Anfrage über das Kontaktformular.

 

Leichte Sprache

Wie kann PiT in unserer Einrichtung angeboten werden?

11 Partner von der Caritas bieten PiT an.

Sie interessieren sich für das Projekt PiT?
Und Sie arbeiten nicht bei den 11 Partnern von der Caritas?

Dann informieren wir Sie gerne:
Das sind unsere Erfahrungen mit PiT.
Und so können Sie PiT nutzen.

Kontakt

Kontakt

Sie haben Fragen zu unserem Projekt? Sie arbeiten in einer Einrichtung oder in einem Dienst der Behindertenhilfe?
Sie möchten ebenfalls Peer-Beratung im Tandem-Modell als Ergänzung zum bestehenden Beratungsangebot anbieten?

Dann melden Sie sich gerne bei uns!

Einverständniserklärung

Projektleitung I Christina Habig

„Peer-Beratung im Tandem-Modell – ein Bildungsprojekt für Menschen mit Beeinträchtigungen“

Tel.: 05251 209 357
Mobil: 0171 967 1493

www.caritas-paderborn.de
christina.habig@caritas-paderborn.de

Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.
Referat Behindertenhilfe
Am Stadelhof 15

33098 Paderborn

Anna Schönhütte

„Peer-Beratung im Tandem-Modell – ein Bildungsprojekt für Menschen mit Beeinträchtigungen“
-Ansprechpartnerin für den DiCV Köln-

Tel.: 0221 2010 140
Mobil: 0160 3417914

www.caritasnet.de
anna.schoenhuette@caritasnet.de

Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.
Abteilung Behindertenhilfe
Georgstraße 7

50676 Köln